Kreschtheater will Zeichen setzen

Das Kreschtheater (Krefelder Schauspiel für Kinder und Jugendliche) möchte mit der Inszenierung  "Jubiläum" von George Tabori  ein starkes Zeichen zum Jahrestag  „75 Jahre Kriegsende“ setzen.
Tief erschüttert über den aktuellen Anschlag auf die Synagoge in Halle, fühlen wir uns herausgefordert, mit diesem Theaterstück etwas dagegen zu setzen.  
Uns ist es ein besonderes Anliegen ein aktives Engagement für Erinnerungskultur zu zeigen.
Unsere Premiere wird am 24.1.2020 auf der Studiobühne I der Fabrik Heeder stattfinden.
Wir verstehen unser Theater als einen Ort, an dem Geschichten gegen das Vergessen erzählt werden müssen.
Die  Schatten der Vergangenheit, die von Opfern wie Tätern geworfen werden, mahnen uns an, etwas dafür zu tun, damit sich das schreckliche Kapitel deutscher Geschichte nicht wiederholen kann.

Am 27.01. dem Holocaust Gedenktag werden wir im Anschluss an die Vorstellung eine Gesprächsrunde veranstalten
„Jüdische Mitbürger, immer noch fremd in Deutschland!“
Was Nun? Was nun? Wie stark ist der "neue Antisemitismus" in Deutschland.
mit VertreterInnen aus dem öffentlichen Leben und KünstlerInnen des Kreschtheaters diskutieren wollen.
Sandra Franz, Leiterin NS Dokumentationsstelle
Frank Meyer, Oberbürgermeister und Kulturdezernent der Stadt Krefeld
Michael Gilad, Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde
Isolde Wabra, Regisseurin und Leiterin des Kreschtheater
SchauspielerInnen aus dem „Jubiläum-Ensemble“
Moderation: Frau Dr. Gabriele König, Kulturbeauftragte der Stadt Krefeld