JUBILÄUM - UNTERWEGS IN DIE VERGANGENHEIT
16+

Vorstellungen


Beschreibung

Die Zeitzeugen leben nicht mehr – ein Theaterstück gegen das Vergessen!
Erinnern schützt vor Verfall, auch vor dem moralischen. In einer surrealen Groteske lässt Tabori die Toten über das Trümmerfeld der Geschichte und der Gegenwart stolpern. Ist der braune Schoß noch fruchtbar? Die Frage ist wieder so aktuell wie 1983, als "Jubiläum" uraufgeführt wurde.



Heute auf einem Friedhof am Rhein kommen die Toten aus den Gräbern, „um sich dessen zu erinnern, was sie lieber vergessen würden.“
Ein jüdisches Ehepaar, ihre körperbehinderte Nichte und zwei Homosexuelle. Ein junger Nazi kommt vorbei und besprüht die Grabsteine. „'Verrecke' mit ck, mein Junge", sagt Herr Stern, der tote Jude. „Danke", sagt der Nazi, bessert aus und läuft davon. So beginnt die erste Szene von George Taboris Stück "Jubiläum", geschrieben zum 50. Jahrestag der nationalsozialistischen Machtergreifung in Deutschland.
Ihre Erinnerungen und Geschichten ziehen uns in den Bann, ihre Spiele fangen uns ein. Sie sind einzigartig, schrecklich heiter, lebendig, grausam und voller Liebe. Eine Liebeserklärung der Toten an das Leben.


Regie: Isolde Wabra
Dramaturgie: n.n.

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